Freibad
Stockstadt am Rhein

Der Förderverein 
des Freibades von Stockstadt e.V.

...macht es sich seit über 15 Jahren ehrenamtlich zur Aufgabe, gemeinsam mit der Gemeinde für den Erhalt des Freibades zu sorgen. Der Schwerpunkt der Tätigkeit besteht darin, zur Verbesserung des Gesundheits-, Sport- und Freizeitangebotes im Umfeld des Stockstädters Freibades beizutragen.

Ohne Euch geht das nicht!

Ob als Gast zu unseren Festen, als Mitglied im Förderverein oder als aktiver Helfer bei Arbeitseinsätzen oder Festen - wir brauchen die breite Unterstützung von euch. Auch wenn wir als Vorstand die Fäden des Vereins in der Hand halten, OHNE EUCH wäre unsere Arbeit der vergangenen Jahre sicher nicht so erfolgreich gewesen. 

Daher VIELEN DANK auch euch!

Hinein in die Fluten  
Wie die Stockstädter ihr Bad retteten 

Vergangenes Jahr wurde sie mehrfach geknackt, die Marke von 40 Grad im Schatten. 2019 war das drittwärmste Jahr in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen und das Ried war mittendrin in den Hitzewellen. 

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Feierei fürs Freibad
Wie die Stockstädter Feste etablierten 

Im Dezember 2004 hielt der Förderverein Freibad Stockstadt seine erste Hauptversammlung ab. Hier formulierten die engagierten Ehrenamtler, wie sie künftig mithelfen wollen, ihr Schwimmbad zu sanieren und damit zu erhalten. Vielen anderen Bädern erging es im zurückliegenden Zeitraum weniger gut, sie sind geschlossen oder vollkommen verschwunden, wie das Gernsheimer Hallenbad.

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Von vielen fleißigen Händen Wie die Stockstädter ihr Bad retteten 

Ein Schwimmbad zu unterhalten ist nicht nur kosten-, sondern auch arbeitsintensiv. Mangelnde Hingabe von öffentlicher Seite und gestauter Reparaturbedarf haben in den vergangenen Jahren viele Badeparadiese gekillt, etwa in Gernsheim und Pfungstadt.  In Stockstadt ist das anders, dort kann man nach wie vor in Frühjahr und Sommer bestens planschen gehen.

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Hinein in die Fluten  
Wie die Stockstädter ihr Bad retteten 

Vergangenes Jahr wurde sie mehrfach geknackt, die Marke von 40 Grad im Schatten. 2019 war das drittwärmste Jahr in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen und das Ried war mittendrin in den Hitzewellen. 

Dass es auch in diesem Jahr wohl wieder knackig heiß werden wird, dafür muss man keine Glaskugel beschwören. Wohl dem, der noch ein kühles Nass vor seiner Haustür findet und sich in den klaren Fluten eines Freibads abkühlen kann. Manche Badeanstalt im Umkreis ist längst geschlossen oder dämmert im Dornröschenschlaf einer ungewissen Zukunft entgegen, doch in Stockstadt, da darf noch ausgiebig geplantscht werden.  Zu verdanken ist dies unter anderem den Mitgliedern und Machern des Fördervereins Freibad Stockstadt, die sich seit über 15 Jahren gemeinsam mit der Gemeinde dem Fortbestand des Kleinods widmen. Nicht weit vom Altrhein entfernt, gilt es eine über fünf Jahrzehnte andauernde Geschichte zu pflegen in einer Anlage, die ganzen Generationen von Stockstädtern und Gästen aus dem Ried schon feinsten Freizeitspaß brachte.  2004 war es, als immer mal wieder Gerüchte rund um den Kühkopf kursierten, das Freibad solle womöglich geschlossen werden. Hierzu wollte es Horst Jürgen Hill nicht kommen lassen und ergriff die Initiative, ehrenamtlich für den Erhalt der Anlage einzutreten. Viele folgten ihm und bezeugten auf einer Unterschriftenliste ihr Interesse an einer Mitarbeit. Die örtliche Politik unterstützte das Engagement und sprach sich noch im September des gleichen Jahres für die Gründung eines Fördervereins aus, ehe dieser im November 2004 Realität wurde.  Als Vereinszweck legte die erste Hauptversammlung im folgenden Februar fest, man wolle die Sanierung des Stockstädter Bad finanziell und mit eigener Arbeit unterstützen. Wichtig war den Gründungsmitgliedern das Signal, das von ihrem Handeln ausgehen sollte: Vielen Menschen in und um Stockstadt liegt das Freibad am Herzen, sie fühlten sich als darin sozusagen großgeworden. Gemeinsam haben sie bis heute erfolgreich dafür gesorgt, dass man sich in der Gemeinde am Altrhein auch bei größter Sommerhitze bestens erfrischen kann. 

Auf dem Bild:  Stilleben mit Bulli, Käfer und Rekord: Impression aus den Anfangstagen des Stockstädter Freibads in den 1960er Jahren. Hier noch ohne Schattenspender. 

Feierei fürs Freibad
Wie die Stockstädter Feste etablierten 

Im Dezember 2004 hielt der Förderverein Freibad Stockstadt seine erste Hauptversammlung ab. Hier formulierten die engagierten Ehrenamtler, wie sie künftig mithelfen wollen, ihr Schwimmbad zu sanieren und damit zu erhalten. Vielen anderen Bädern erging es im zurückliegenden Zeitraum weniger gut, sie sind geschlossen oder vollkommen verschwunden, wie das Gernsheimer Hallenbad. 

Nicht so in Stockstadt, wo man gemeinsam Großes für das kühle Nass geleistet hat und zudem Kultur und Feierbetrieb bereichert. Fester Bestandteil der Aktivitäten des Fördervereins sind seither auch Veranstaltungen im Freibad Stockstadt, deren Erlös für Erhalt und Pflege der Planschanlage verwendet wird. Startschuss war am Pfingstsonntag 2005 mit einem Fest zur Saisoneröffnung, das auch heute noch fester Bestandteil des Stockstädter Kalenders ist und viele Besucher anzieht. Dieses Jahr geht es am Sonntag, 17. Mai, richtig rund, denn der Saisonbeginn fällt auf den gleichen Tag wie die 2020er Ausgabe von „Der Kreis rollt“. Das erste Schwimmbadfest wurde ein Erfolg, auf der Bühne standen damals unter anderem der Musikzug Stockstadt und Tanzgruppen der SKG, ebenso wie es ein buntes Programm für Jung uns Alt gab. Motiviert vom guten Zuspruch aus der Bevölkerung beschloss der Förderverein, ein weiteres Fest auszurichten, das Candle-Light-Schwimmen war geboren. Bahnen ziehen im Kerzenschein, Speis und Trank für einen gemütlichen Sommerabend im Freibad – ein weiteres Erfolgsmodell, das es ebenfalls bis heute gibt. Wurde der Auftrittsort für die Gäste aus Musik, Kultur und Tanz bis vor zehn Jahren noch jedes Mal neu aus Holz und in mühevoller Arbeit aufgebaut, gibt es mittlerweile eine feste Spielstätte aus Beton, die schon manch legendären Auftritt gesehen hat. Vom Darmstädter „Kikeriki-Theater“ bis hin zu den südhessischen Blues-Künstlern von „Handkäs mit Orange“ haben die Stockstädter in ihrem Freibad schon viele lokale Größen zu Gesicht bekommen. Alles zum Wohle der ehrwürdigen Badeanstalt. Beim Förderverein ist man sehr gewillt, dies auch weiterhin zu tun. 

Auf dem Bild:  Eine volle Hütte zum Saisonstart gab es im Freibad Stockstadt in jedem Jahr, seitdem der Förderverein das Fest 2005 ins Leben rief. Hier eine Impression aus 2010, noch mit Holzbühne.

Von vielen fleißigen Händen 
Wie die Stockstädter ihr Bad retteten 

Ein Schwimmbad zu unterhalten ist nicht nur kosten-, sondern auch arbeitsintensiv. Mangelnde Hingabe von öffentlicher Seite und gestauter Reparaturbedarf haben in den vergangenen Jahren viele Badeparadiese gekillt, etwa in Gernsheim und Pfungstadt. In Stockstadt ist das anders, dort kann man nach wie vor in Frühjahr und Sommer bestens planschen gehen. 

Wenn auch im Jahr 2020 die Umstände der Corona-Pandemie alles durcheinandergewirbelt haben, wird das Stockstädter Freibad trotzdem bereit für Badespaß sein. Einen sehr großen Anteil an dieser Konstanz hat seit einigen Jahren auch der Förderverein Freibad Stockstadt, der mit ehrenamtlichem Engagement, Eigenleistung, verdienten Geldern aus Veranstaltungen und Spenden viele Projekte und Renovierungsarbeiten umgesetzt hat, die sonst vielleicht nicht getätigt worden wären. Angefangen bei den Duschen und Toiletten in der Badanlage, die der Verein bereits recht kurz nach seiner Gründung im Jahr 2004 renoviert und instandgesetzt hat, dann auch unterstützt von der Gemeinde. Vor Saisonstart wurde damals an vielen Wochenenden gewerkelt und geschraubt, bis die Sanitärinstallation auf einen neuen Stand gebracht war. Dank fast eintausend unentgeltlicher Arbeitsstunden der freiwilligen Helfer hat man rund die Hälfte an Kosten gespart. Weiter mit dem gleichen Elan ging es, als der Förderverein die Filtertechnik des Beckens sanierte, ein Sonnensegel über dem Kleinkindbereich installiert hat. Vor etwas mehr als zehn Jahren folgte dann eine Solaranlage fürs Heizen des Badewassers, bevor man gemeinsam mit der Kommune ein neues Funktionsgebäude errichtete und eine Anlieferungsrampe baute. Hinzu gesellte sich zudem ein frischer Beachvolleyballplatz und auch der gesamte Bereich rund um das Planschbecken wurde umfassend neu gemacht. Derzeit gehen die umfangreichsten Eingriffe am Stockstädter Freibad in ihre letzte Phase. Unsichtbar im Boden sind nun neue Leitungen verbaut und das Rohrnetz ist damit von vielen undichten Stellen befreit. Eigentlich sollte das runderneuerte Bad mit allen weiteren Verbesserungen – darunter neue Durchschreitebecken, renovierte Sprungbretter und Sonnenliegen aus Holz – mit einem großen Eröffnungsfest an „Der Kreis rollt“ der Öffentlichkeit präsentiert werden. Doch daraus wird Corona-bedingt erst einmal nichts, denn der Saisonstart ist aufgeschoben. Doch irgendwann öffnen sich sicher wieder die Pforten und dann wissen alle Stockstädter und Besucher von außerhalb auf den ersten Blick, was sie an Bad und Förderverein haben. 

Auf dem Bild:  Das Babybecken während seiner Neugestaltung. 

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